Gayk, Zara Zoë (Grafik)

Seit 1983 widmete sich die in Wuppertal geborene Zara Zoë Gayk fünf Jahre lang der freien künstlerischen Arbeit und arbeitete als Künstlerin und Galeristin in der Wuppertaler Produzentengalerie „Appendix“. Die zahlreichen Ausstellungsprojekte und die schwerpunkmäßige Arbeit als Malerin führten aber nicht zwangsläufig zu einem Studium an einer Kunstakademie, sondern sie schlug den Weg in eine Ausbildung als Designerin ein. So studierte sie von 1987 – 1994 an der Bergischen Universität in Wuppertal Kommunikationsdesign. Wichtige Professoren in dieser Zeit waren Prof. Bazon Brock (Ästhetik & Kommunikationstheorie), Prof. Marc Izikowitz (Fotojournalismus), Prof. Ursula Wevers (Film & Medien) und Prof. Michael Badura (Malerei & Computer-Arts).
Dem Einfluss von Michael Badura ist es zu verdanken, dass Zara Gayk sich schon gegen Ende der 1980iger Jahre mit der Programmierung von Computern auseinandersetzte. Sie programmierte Grafiken und Animationen im Rechner, die ihre Ideen aus der malerischen Arbeit aufnahmen, um sie in diesem damals noch sehr neuen Medium weiterzuentwickeln.
Im Filmstudium bei Ursula Wevers konnte sie die computergestützte Bildgenerierung mit der Formensprache des Films verbinden.
Diese Arbeitsweise und das Wechseln zwischen den einzelnen Bilddisziplinen sind bis heute Kern der künstlerischen Auseinandersetzung von Zara Gayk. Sie arbeitet als Malerin in klassischen und digitalen Formaten, als Fotografin und Filmemacherin.
Als Designerin ist Zara Gayk bis heute als Spezialistin in der Entwicklung von Internetanwendungen tätig, die sie seit über 20 Jahren entwirft und umsetzt. Seit 2013 gestaltete sie die Umschlagmotive für die Wuppertaler Schriftstellerin Sibyl Quinke.

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