Die Friedensbotschaft der Haudenosaunee – Eine irokesische Weltsicht vorgestellt von Tom Porter Sakokwenionkwas

Leider ist unser Buch über die Menschen in Akwesasne „Der Mohawk-Traum“ von Bernd Wehner nicht mehr verfügbar. Es freut uns aber, dass wir einen der Protagonisten des Buches in Düsseldorf begrüßen dürfen.

Mitglied des Bären-Clans der Mohawk-Nation von Akwesasne Tom Porter Sakokwenionkwas („The-One-Who-Wins“) erklärt in Geschichten, wie die Völker des Langhauses sich regieren.
Er ist langjähriger Ältester im Longhouse Council der Sechs Nationen der Irokesen und Mitbegründer einer „reisenden Universität“.
Der charismatische Redner und gefragte Dozent überlegt gemeinsam mit uns, was wir für unser Gemeinschaftsleben und über Verantwortung, Nachhaltigkeit und Ökologie von den Native Americans lernen können.

Die Sechs Nationen der Irokesen leben heute auf dem Gebiet des Staates New York. Ihre jahrhunderte alte, ungeschriebene Verfassung beieinflusste politische Denker von Friedrich Engels bis Benjamin Franklin und gilt als Vorbild für die Verfassung der USA. Sie basiert auf  Konsensentscheidungen und kannte ein Zweikammersystem, in dem Häuptlinge von Clan-Müttern kontrolliert wurden.

Es war ein System ohne Oberhaupt und ohne Zwangsmaßnahmen wie Polizei und Gefängnisse, in dem die Gesamtheit der Beteiligten über ihre Angelegenheiten entschied.

Workshop mit Mitbring-Picknick

am Montag, 03. Juni 2019 18:00 – 22:00

im ÖKOTOP Heerdt, Am Ökotop 70, 40549 Düsseldorf
Eintritt frei, Spenden erwünscht,

Anmeldung erbeten unter anke.gfbv@gmx.de oder duesseldorf@gfbv-rg.de
Die Veranstaltung wird gefördert vom Eine-Welt-Beirat der Landeshauptstadt Düsseldorf

Zugabe : Tom Porter befindet sich auf einer Rundreise durch Deutschland und die angrenzenden Länder.

Weitere Termine gibt es hier : http://waldweg-blog.de/tom-porter-die-botschaft-des-friedens/
Er freut sich, dass ihm sein Aufenthalt in Düsseldorf Gelegenheit gibt den Hambacher Wald zu besuchen. Ich werde mit ihm an dem Montag etwa zwischen 12:00 und 15:00 im Wald sein, um einen Austausch zwischen ihm und den Bewohnern zu ermöglichen.
Wem der Weg ins Ökotop zu weit ist, dem bietet sich hier vielleicht eine Alternative.

© Die Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung des Saint Regis Mohawk Stammes, Akwesasne und des Autors Bernd Wehner zur Verfügung gestellt. Das Plakat stammt von der Gesellschaft für bedrohte Völker.