Blasco Ibáñez, Vicente
Autor*en

wurde 1867 in Valencia in einer aus Aragón stammenden Händlerfamilie geboren. 1882 begann er auf Wunsch seiner Eltern ein Jurastudium, aber seine Liebe gehörte der
Literatur. Politisch prägte ihn der Kontakt mit progressiven Persönlichkeiten; zur endgültigen Berufung als Schriftsteller fand er 1883/1884 durch ein mehrmonatiges Zusammensein mit dem fast blinden Autor Manuel Fernández y González in Madrid, für den er als Sekretär arbeitete. Als Kirchenfeind und Republikaner wurde ihm das Leben in Spanien erschwert. Kurz vor dem ersten Weltkrieg war Frankreich das Land seines politischen Asyls, wo er zuvor schon Freundschaft mit dem französischen Schriftsteller Emile Zola geschlossen hatte. In seinen späteren Jahren wohnte er in den französischen Seealpen, Menton, und starb dort 1928. Sein schriftstellerisches Werk umfasst weit über 100 Romane und Erzählungen; mehrere seiner Arbeiten wurden verfilmt. Blasco Ibáñez gilt als letzter großer Autor des Naturalismus des 19. Jahrhunderts.

bei edition oberkassel neu übersetzt von Alfred Pocher: