Die Märchenerzählerin

24,00  inkl. Mwst.

Lila, 76 Jahre, lebt in einer Männer-WG. In der letzten Neujahrsnacht holten sie Erinnerungen aus ihrer Kindheit und Jugend ein. Nun wusste sie, was noch zu tun ist. Sie muss ihre Schwester Astrid finden, die seit über 50 Jahren verschwunden ist. Astrid hatte ihr damals den Geliebten genommen. Deshalb hatte Lila sie in einen Wassergraben gestoßen und immer wieder untergetaucht. Dann ließ sie Astrid allein und sorgte im Ort für eine Suchaktion. Doch ihre Schwester blieb verschwunden.

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Beschreibung

Die Märchenerzählerin Lila Oelmann ist mittlerweile 76 Jahre alt und lebt seit einem Jahr in einer Männer-WG. Als Hermanns große Liebe kann sie dessen Platz in der Wohnung nach seinem Tod nutzen. In der letzten Neujahrsnacht kamen Erinnerungen aus ihrer Kindheit und Jugend hoch. Ihre Schwester Astrid war das schöne Mädchen, während sie immer das dicke Kind war. Ihre schwesterliche Verbindung wurde frühzeitig nicht nur von Gemeinsamkeiten, sondern auch von Eifersucht geprägt. Diese eskalierte, als Astrid ihr an einem Wochenende eröffnete, sie würde von Konstantin, Lilas damaliger Freund, ein Kind erwarten. In rasender Eifersucht tauchte Lila ihre Schwester bei nächster Gelegenheit in einem Wassergraben unter und ließ Astrid allein im Graben zurück. Sie kümmerte sich fieberhaft um eine Suchaktion, aber dennoch blieb Astrid verschwunden. Konstantin zog in eine andere Stadt. Lila hangelte sich von Job zu Job, wollte als Märchenerzählerin tätig sein, machte aber spät eine Ausbildung zur Krankenschwester. Die Neujahrsnacht hat Lila eines klargemacht: Sie muss am Ende ihres Lebens ihre Schwester finden. Unterstützt von einer Journalistin bei dieser Suche erhält sie nach langer Zeit einen Hinweis von einer Pflegeheimleiterin.

Daten

Monika Detering
Die Märchenerzählerin
ISBN (Hardcover): 978-3-95813-220-7
ISBN (ebook): 978-3-95813-219-1
ca. 260 Seiten
(D) 24,00 € (A) 24,80 €

vorraussichtlich ab 16.7.2020 im Buchhandel

Bewertungen

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    edition oberkassel

    Wunderschön geschrieben! Die Autorin nimmt einen durch ihren lebhaften Erzählstil mit hin zu den Orten und in die beschriebenen Situationen, es fühlt sich an, als wäre man dabei. Lucienne / Lovelybooks.de

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    edition oberkassel

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Lilas Leben ging durch Höhen und Tiefen. Sie brauchte lange, bis sie ihren Weg gefunden hat. Sie hat sich aber eines bewahrt: Empathie und Verantwortungsbewusstsein. Das prägt ihre letzten Entscheidungen. mabuerle / WasLiestDu.de

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    edition oberkassel

    Ein durch und durch gelungener Roman mit einer sehr sympathischen Protagonistin. Ich habe Lila direkt ins Herz geschlossen mit ihrer Art. Ich fand es toll, dass ab und zu das Kind in ihr durchkam: da überlegt sie im Schnee zu hüpfen, dann schlittert sie übers Eis … – binchen / Thalia.de

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    edition oberkassel

    Das Buch hat mich auf meine eigene Zeitreise geschickt. Auch ich bin keine 20 mehr und so wie Lila bin ich eingetaucht in die Erinnerungen an meine Heimatstadt, meine erste große Liebe, meine Träume, Hoffnungen und auch Enttäuschungen. Manche waren Lilas ähnlich, andere waren mir fremd. – Siglinde H. / Weltbild.de

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    edition oberkassel

    Die Suche nach ihrer Schwester führt Lila in eine andere Welt – die Welt des Vergessens. Anrührend ist Lilas Bemühen, wie sie versucht, die Zukunft der Schwester zu gestalten. – Linda Cuir / Lovelybooks.de

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    edition oberkassel

    Mit „Todesblumen“ auf dem Handrücken „einen Mantel aus Zweifeln tragen“ und mit einem „zerzausten Gedächtnis“ durch die „Vorsterbezeit“ gehen – ein Psychogramm des Alters, wie man es besser nicht zeichnen könnte, mit Humor und Herzenswärme gleichermaßen. – Heinoko / Lovelybooks.de

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    edition oberkassel

    Wenn es schwer ist von den Charakteren Abschied zu nehmen, dann weiß man, das es ein perfektes Buch war! Und genau das ist hier der Fall. Absolut lesenswert. – Silke/ Lovelybooks.de

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    edition oberkassel

    Ich habe selten einen Roman gelesen, der mich emotional so mitgerissen und berührt hat, der sich einem sehr aktuelles Thema widmet: Demenz Gaby Hochrainer / Literaturschock.de

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    edition oberkassel

    Mit ihrem neuen Roman schafft es Monika Detering nach dem Vorgängerroman „Ich bin Hermann“ erneut, ein lebendiges Bild ihrer liebenswerten Figuren in den Leserinnen und Lesern wachzurufen.

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    edition oberkassel

    Das Buch hat mich sofort auf Grund des tollen Covers und des Titels angesprochen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Figuren sind hervorragend ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen. – Karin66 / Lovelybooks.de

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